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Sphagnum auriculatum Schimp.

Synonyme: Sphagnum auriculatum var. inundatum (Russow) M.O.Hill, Sphagnum bavaricum Warnst., Sphagnum contortum var. rufescens Nees & Hornsch., Sphagnum crassicladum Warnst., Sphagnum denticulatum Brid., Sphagnum denticulatum var. denticulatum, Sphagnum denticulatum var. inundatum (Russow) Kartt., Sphagnum lescurii auct. non Sull., Sphagnum rufescens (Nees & Hornsch.) Warnst., Sphagnum subsecundum subsp. inundatum (Russow) A. Eddy, Sphagnum subsecundum var. auriculatum (Schimp.) Lindb., Sphagnum subsecundum var. bavaricum (Warnst.) Åberg, Sphagnum subsecundum var. inundatum (Russow) C.E.O.Jensen, Sphagnum subsecundum var. rufescens (Nees ex Hornsch.) Huebener

Systematik: Equisetopsida > Bryidae > Sphagnaceae > Sphagnales > Sphagnaceae > Sphagnum

Deutscher Name: Geöhrtes Torfmoos

[ Legende für Rote Liste einblenden ] Rote Listen:
  • Deutschland: V
  • FFH: V

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Morphologisch variable Gruppe, die früher in mehrere Arten zerlegt wurde, z. B. Warnstorf (1911); Röll (1915); Stolle (1940); heute zu vorliegender „Sammelart“ zusammengefasst wird, z. B. Dierssen (1996); Hölzer in Nebel & Philippi (2005). Die Art besiedelt in allen Formen durchweg saure bis stark saure, nasse Unterlagen in Niedermooren, an Quellen, Bächen und anderen nassen Stellen. ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
In Norddeutschland in ehemaligen, heute weitestgehend zerstörten Hochmoorgebieten. In allen Silikatmittelgebirgen verbreitet, gehört hier zu den häufigsten Torfmoosen. Südlich der Donau ziemlich selten, diese Gebiete sind für die Art zu kalkreich. In Kalkgebieten und Trockengebieten weitgehend fehlend.

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
Die Art gehört zu unseren ausbreitungsfreudigsten Torfmoosen. Besonders in den Mittelgebirgen besiedelt sie bei Forstarbeiten entstandene Nassstellen sehr rasch und bildet oft große Bestände. Sie ist im Gebiet ungefährdet.