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Cirriphyllum crassinervium (Taylor) Loeske & M.Fleisch.

Synonyme: Brachythecium funckii Schimp., Brachythecium saltense I.Hagen, Cirriphyllum cirrosum var. funckii (Schimp.) Herzog, Eurhynchium crassinervium (Taylor) Schimp., Eurhynchium scleropus Schimp., Hypnum crassinervium Taylor

Systematik: Equisetopsida > Bryidae > Thuidiaceae > Hypnales > Brachytheciaceae > Cirriphyllum

Deutscher Name: Dicknerviges Haarblattmoos

Meinunger & Schröder (2007), Bd. 3: Nr. 1073

[ Legende für Rote Liste einblenden ] Rote Liste:
  • Deutschland: V

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Die Art wird bei Koperski et al. (2000) unter Eurhynchium crassinervium (Wilson) Schimp. aufgeführt. Wir folgen Nebel & Philippi (2001) und belassen sie unter obiger Bezeichnung. Grüne bis dunkelgrüne, mittelgroße bis kräftige Rasen. Frische Pflanzen riechen beim Zerreiben nach Gurke, wodurch sich die Art im Gelände gut zu erkennen gibt. An schattigfeuchten, kalkreichen bis kalkhaltigen ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Hauptverbreitung in den Kalkgebieten im Westen und Südwesten bis zur Linie Osnabrücker Hügelland-Weserbergland-Westthüringen und von da aus durch den gesamten Jura bis zum Bodensee, hier oft häufig und in großen Beständen. In den übrigen Gebieten nur sehr zerstreut bis selten. Schon im ostthüringischen Muschelkalkgebiet lockern die Vorkommen stark auf. Auch am Alpenrand nur zerstreut, in den ...

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
In den Hauptverbreitungsgebieten nicht selten und oft in großen Beständen, hier ist die Art ungefährdet. Auch außerhalb dieser Gebiete ist sie meist wenig bedroht. Schutzwürdig sind naturnahe Vorkommen im Flachland an kleinen Bächen in den Endmoränengebieten: RL R.